Presse-Information
Der Thomas-Mann-Förderkreises München
e. V.
und die Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
der Ludwig-Maximilians-Universität
eröffnen im Sommersemester 2003 die Vortragsreihe
Thomas Mann in München
In München hat Thomas Mann fast 40 Jahre gelebt, länger
als an allen anderen Orten seiner 80-jährigen Lebensreise zwischen
Lübeck und Zürich. In München entstanden seine wichtigsten
Werke von den „Buddenbrooks“ (1901) bis zum „Zauberberg“
(1924) und auch der Nobelpreis für Literatur (1929) wurde ihm
in seiner Münchener Zeit verliehen.
Der Thomas-Mann-Förderkreis München e.
V. bemüht sich seit 1999 darum, für Thomas Mann und die
Seinen dauerhafte Erinnerungsformen in München zu schaffen.
Zahlreiche Vorträge und Lesungen sowie Gedenktafeln an den
Häusern Feilitzschstraße 32 („Buddenbrooks“)
und Franz-Joseph-Straße 2 („Königliche Hoheit“)
sowie die Dauerausstellung im Schreibhaus „Villino“
in Feldafing sind erste Ergebnisse.
Der Thomas-Mann-Förderkreis und die Ludwig-Maximilians-Universität
setzten ihre Zusammenarbeit nach der Umbenennung der alten „Halle
Nord“ im Hauptgebäude der Universität in „Thomas-Mann-Halle“
und der Aufstellung einer Bronzebüste „Thomas Mann“
des Arztes, Verlegers und Bildhauers Dr. Gottfried Bermann Fischer
im Herbst 2002 im kommenden Sommersemester 2003 mit einer Vortragsreihe
„Thomas Mann in München“ fort. Angestrebtes Ziel
der gemeinsamen Aktivitäten ist die Einrichtung einer Thomas-Mann-Forschungsstätte
an der LMU.
Die Themen der ersten sieben Vorträge aus den
Bereichen Literatur, Recht, Kunst, Politik, Religion, Philosophie
und Musik zeigen die Bandbreite der großen kulturgeschichtlichen
Leistung Thomas Manns im 20. Jahrhundert bereits im lokalen Bezug
auf München. Der Vortrag zu Klaus Manns Roman „Mephisto“
ist auch als eindringlicher Hinweis auf das Erika- und Klaus-Mann-Archiv
der Stadtbibliothek München (Monacensia) zu verstehen.
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