Alexander Krause (Hg.):
Musische Verschmelzungen


Thomas Mann und Hermann Ebers.
Mit den Erinnerungen des Malers an seine Begegnungen mit Künstlern und bedeutenden Schriftstellern.
Thomas-Mann-Schriftenreihe Band 5
251 Seiten, zahlreiche farbige und s/w-Abb., broschiert
ISBN 978-3-936609-12-7
16,00 EUR (D)
12,80 EUR (D) (nur für Mitglieder des Thomas-Mann-Förderkreises München e.V.)


Inhalt:


Der Münchener Maler und Illustrator Hermann Ebers (1882-1955), Sohn des seinerzeit berühmten Ägyptologen und Romanschriftstellers Georg Ebers (1837-1898) sowie Jugendfreund von Katia Pringsheim und ihren Brüdern, hat wertvolle Erinnerungen an Dichter und Künstler in München aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts hinterlassen, darunter Frank Wedekind, Rainer Maria Rilke und Thomas Mann. Bisher immer nur aus unveröffentlichten Quellen zitiert, werden diese Zeitzeugnisse hier erstmals nach den im Nachlass des Künstlers und in der Stadtbibliothek München (Literaturarchiv Monacensia) erhaltenen Texten publiziert. Briefe Thomas Manns an Hermann Ebers und Einträge in die Gästebücher ergänzen den Abdruck.

Darüber hinaus präsentiert der Band die erst vor kurzem wieder aufgefundenen Illustrationen Hermann Ebers' zu Thomas Manns Erzählung "Unordnung und frühes Leid" (1925). Die insgesamt zwölf unveröffentlichten Zeichnungen waren wohl für eine Ausgabe von "Fischers illustrierte Bücher" vorgesehen, mussten aber zugunsten der Einbandgestaltung mit einer Titelillustration durch Karl Walser zurückstehen.

Der Band präsentiert zudem einen Vortrag von Dirk Heißerer zu den 16 "Joseph"-Lithographien (1922) von Hermann Ebers. Die Serie im Besitz des Thomas-Mann-Förderkreis München e.V. lässt sich als Anregung für Thomas Manns Romantetralogie "Joseph und seine Brüder" (1933-1943) an zentralen Motiven und bis in einzelne Textpassagen nachweisen.

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