Presseinfo

Ende Juli/Anfang August 2006  gab es eine öffentliche Diskussion (FAZ, NZZ) um einen Satz auf der Gedenktafel am Neubau des Thomas-Mann-Hauses im Münchener Herzogpark. Um jegliche Missverständnisse auszuräumen, wurde eine neue Gedenktafel mit einem ausführlicheren Text entworfen (Text: Dirk Heißerer, Gestaltung: Robert Barta, Ausführung: Mayersche Hofkunstanstalt, München); die Tafel ist am 22. September 2006 angebracht worden.

Nähere Informationen und den neuen Text ersehen Sie auf der Website des Thomas-Mann-Förderkreises München (www.tmfm.de / Aktuell) sowie in der angehängten Datei. Die Gedenktafel gehört zu einem Ensemble von bislang insgesamt fünf Tafeln, die der Thomas-Mann-Förderkreis satzungsgemäß als „dauerhafte Erinnerungsformen“ zur Erinnerung an Thomas Mann und die Seinen in München und am Starnberger See hat anbringen lassen (Texte: Dirk Heißerer, Gestaltung: Joachim Jung, Ausführung: Mayersche Hofkunstanstalt, München). Weitere Tafeln finden sich in München an den Häusern Feilitzschstraße 32 („Buddenbrooks“, 2002), Franz-Joseph-Straße 2 (Familie Mann und „Königliche Hoheit“, 2000), am einstigen Familiengrab auf dem Waldfriedhof (2003) sowie am Sommerhaus „Villino“ in Feldafing (1999). Die neue Thomas-Mann-Halle in der Ludwig-Maximilians-Universität München ziert seit 2003 eine Bronzebüste „Thomas Mann“, eine Arbeit seines Verlegers Gottfried Bermann-Fischer. Eine Gedenktafel für die Zeit der Familie Mann in der Mauerkircherstraße 13, dem Schreibort der Novelle „Der Tod in Venedig“ (1912), ist in Vorbereitung.

Unser Mitglied Marianne Rott erstellte im übrigen den Text für eine Thomas-Mann-Gedenktafel („Zauberberg“), die im August 2006 in Davos auf dem Ernst-Ludwig-Kirchner-Platz aufgestellt wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dirk Heißerer

1. Vorsitzender des Thomas-Mann-Förderkreises München                

            München, 22.9.2006



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